Bernstein – der Boom des Millionen Jahre alten Baumharzes

Bernstein zählt zu den ältesten Schmuck- und Heilsteinen der Welt. Doch besonders für Schmuck wird häufig anstelle des wertvollen Naturbernsteins billiger gepresster Bernsteinstaub verwendet. Um diese Unterschiede zu erkennen, bedarf es eines geschulten Auges. Bei Bernstein handelt es sich um Baumharz, welches vor Jahrmillionen aus den Wunden von Nadelbäumen ausgetreten und an der Luft sehr schnell ausgehärtet ist. Nachdem das getrocknete Baumharz durch Sand, Staub und Gesteinsschichten zugeschüttet wurde, entstand durch Luftabschluss und Druck über Millionen von Jahren schließlich Bernstein.

Entstehung neuer Märkte

Heute ist das ehemalige Baumharz sehr beliebt – besonders in China. Hier wird Bernstein nicht nur wegen seiner heilenden Fähigkeiten genutzt, vor allem als matter hellgelber Schmuck ist Bernstein in China seit einigen Jahren das Luxusgut. Das führte dazu, dass der Preis pro Gramm für Bernstein heute sogar den von Gold übersteigen kann – abhängig von Farbe, Form und Größe des Steins. Auch in den arabischen Staaten erlebt Bernstein momentan einen Boom. Dort wird er zu wertvollen Gebetsketten verarbeitet. Doch die höchsten Preise werden in China erlangt.

Die Verarbeitung zu Schmucksteinen gestaltet sich bei Bernstein schwieriger als bei beispielsweise Saphiren oder Rubinen, da der Bernstein durch seinen spröden Charakter beim Schleifen oder Polieren zu Absplitterungen neigt. Deshalb wird bei Schmucksteinen meist die ursprüngliche Form des Steines beibehalten. Beim Kauf von Bernstein ist darauf zu achten, dass die Oberfläche keine Beschädigungen aufweist, da sonst Teile des Steines absplittern können. Die Einschätzung des Wertes Ihres Bernsteins erfolgt nach Begutachtung verschiedener Kriterien, wie etwa der Größe, der Oberflächenbeschaffenheit, der Form und der Farbe. Gerne können Sie uns hierzu kontaktieren

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